PiCOOLino

 

Anmeldeformular für PiCOOLino

KoordinatorInnen:

Felix Zettel

  • Telefon: 0176 – 28 33 76 88
  • E-Mail: fzettel@nordlicht-ev.de

Tim Krüger

  • Telefon: 0176 / 62 70 22 38
  • E-Mail: tkrueger@nordlicht-ev.de

 

Aktuelle Termine:

Ort:

Start der Gruppe:

Ansprechpartner:

Bramfeld

1. Quartal 2017

Tim Krüger

Telefon: 0176 / 62 70 22 38

E-Mail: tkrueger@nordlicht-ev.de

Eimsbüttel/ Altona

1. Quartal 2017

Miriam Lazreg

Telefon: 0157 / 70 21 12 32

E-Mail: mlazreg@nordlicht-ev.de

Zielgruppe: Kinder, die oppositionelles Trotzverhalten, sowie eine Störung des Sozialverhaltens zeigen.

Alter: Grundschüler

Teilnehmerzahl: 8 Teilnehmer

Leitung der Gruppe: 2 TrainerInnen

Zeitlicher Rahmen: 1x wöchentlich, 90 Min Training mit Kindern und 30 Min Elterntraining über 12 Wochen

Gruppenzusammensetzung: Heterogene Gruppe in Geschlecht und Aggressionsart

Kurzbeschreibung des Kurses:

PiCOOLino ist ein altersangemessenes präventives Angebot für Grundschulkinder, welche
durch aggressives und anti-soziales Verhalten auffällig wurden.
Das Konzept beruht auf der Annahme, dass Gewalt und Aggressionen nicht ausschließlich bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu beobachten sind. Weist ein Kind schon sehr früh verschiedenartige Formen von aggressivem Verhalten auf, dann werden sie wahrscheinlich auch später beibehalten und das Kind läuft Gefahr delinquent zu werden.“ (Petermann, 2005, S.12) Somit soll den abweichenden Verhaltensmustern früh präventiv begegnet werden, um eine Stabilisierung in der Adoleszenz zu vermeiden. Primär soll in dies über eine Verstärkung der Hemmungspotentiale für abweichendes Verhalten umgesetzt werden, sodass aggressives Verhalten „überflüssig“ gemacht wird.
In diesem Workshop soll weniger über die kognitive Ebene, sondern über Wahrnehmungs- und Handlungsspiele gelernt werden.

Ziele:

  • Kooperation und Empathie
  • Erlernen einer differenzierten sozialen Wahrnehmung
  • angemessene Selbstbehauptung
  • Selbstkontrolle
  • Erlernen von Ruhe und Entspannung
  • Handlungsalternativen
  • Erweiterung des Verhaltens- und Erlebensrepertoires von Kindern, damit sie flexibler im Umgang mit den verschiedensten sozialen Situationen werden und an Konfliktfähigkeit gewinnen

PiCOOLino besteht aus folgenden sechs Modulen:

Modul 1+2: Einführung – Was ist Gewalt?
Im ersten Teil geht es darum, sich gegenseitig kennen zu lernen und den Teilnehmern einen Überblick zu geben, was sie erwartet. Es werden Kennlernspiele gespielt, Regeln aufgestellt und Trainingsrituale erklärt.
Weiter soll einführend thematisiert werden, welche Gewaltformen und –ausdrücke existieren und wie man diese erkennen kann. Über Bilder und Filmausschnitte sollen die Kinder Gewalt- und Streitsituationen erkennen und sich Gedanken über die Auslöser machen.

Modul 3+4: Gefühle, Empathiefähigkeit, Perspektivenübernahme
In der zweiten Sitzung geht es um Gefühle. Die Kinder üben Gefühle zu erkennen und zu unterscheiden. Weiter soll die Perspektivenübernahme geschult werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Körpersprache. Dies erfolgt über Visualisierungen, Rollenspiel und pantomimischen Spielen, in denen Gefühle ausgedrückt und verstanden werden sollen.

Modul 5+6: Wahrnehmung: Wie bin ich – wie bist Du?
Hier geht es um das Bewusstmachen der Bedeutung von Selbst- und Fremdwahrnehmung. Über Bilder, Spiele zu Sinneswahrnehmungen und verschiedenen Wahrnehmungsspielen soll verdeutlicht werden, dass verschiedene Wahrnehmungen nebeneinander existieren.

Modul 7+8: Kooperation und helfendes Verhalten
In der vierten Sitzung soll die Positivwirkung von Kooperation und helfendem Verhalten erfahren werden. Dies geschieht über erlebnispädagogische Spiele und Vertrauensübungen, in denen die Gruppe ein Problem gemeinsam lösen muss, wo Hilfeleistungen unablässig sind. Des Weiteren soll im Rollenspiel kooperatives Verhalten dargestellt werden und in Interaktionsübungen Kooperation und helfendes Verhalten spielerisch umgesetzt werden.

Modul 9+10: Selbstkontrolle – Tipps zum Ruhigbleiben
In der fünften Sitzung geht es darum, mit Lob, Nicht-Beachtung und Tadel umgehen zu lernen, um damit die Frustrationstoleranz zu erhöhen. Dazu werden einige Lob- und Tadelspiele gemacht, um den Zusammenhang von Verhalten und Konsequenzen zu erfahren.
Über ein Rollenspiel wird veranschaulicht, wie man Wut ausdrücken kann, ohne Andere zu schädigen. Die Kinder sollen nach dem Rollenspiel und der Reflexion äußern was sie wütend macht, was andere wütend macht. Es werden Tipps zum Ruhigbleiben gegeben.

Modul 11+12: Ein Problem – viele Lösungen + Verabschiedung
Hier geht es um konstruktive Konfliktlösung. Den Kindern soll anhand von Spielen vermittelt werden, dass Konflikte „normal“ sind, wie schnell Missverständnisse auftreten können und welche Lösungsalternativen es gibt. Anhand von Konfliktsituationen aus dem Alltag der Kinder werden Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, die dann im Rollenspiel angewendet werden sollen. Zum Schluss folgt die Preis- und Urkundenvergabe.