Lebensgemeinschaft Oldenfelde



Die Lebensgemeinschaft Oldenfelde wird geleitet von Kirsten Behnke (50), Diplom-Soziologin, Systemische Paar- und Familientherapeutin (DGSF).

Ich bin im Sozialraum Meiendorf-Oldenfelde aufgewachsen, und hier schon viele Jahre vor der Gründung meiner Lebensgemeinschaft im Frühjahr 2001 als Sozialpädagogin im Rahmen Ambulanter Hilfen (Familienhilfe und Erziehungsbeistandschaft) tätig gewesen.
Zurzeit lebe ich zusammen mit zwei 15jährigen Jugendlichen und meinem 5jährigen leiblichen Sohn, zwei Hunden und einer Katze. Meine Pflegekinder besuchen das gegenüber liegende Gymnasium Oldenfelde, machen viel Sport (Fußball, Volleyball, Tanzen) und lesen sehr gerne.

Wir bewohnen ein komfortables Haus mit einem großzügig angelegten Garten. Schulen, Kindergärten, Bus- und Bahnstationen sind genauso fußläufig erreichbar wie der Rahlstedter Ortskern mit seinen Geschäften, Arztpraxen und Eisdielen.

Die Grundlagen für meine Arbeit als Sozialpädagogin bilden unbedingte Wertschätzung, Kontinuität und Zuverlässigkeit, sowie ein strukturierter Tagesablauf mit einigen festen Ritualen und Regelmäßigkeiten. Unser Alltag ist strukturiert durch Schule, Hausaufgaben, Freizeitaktivitäten und gemeinsame Mahlzeiten und Unternehmungen.
Über Rahmenbedingungen, die ihnen Sicherheit und Halt vermitteln, und meine engagierte und ausdauernde Zuwendung sollen die Kinder wieder Vertrauen in Beziehungen entwickeln, und sich unbelastet ihren eigenen Angelegenheiten widmen können. Wichtige Werte im menschlichen Miteinander vermittel ich durch persönliche Authentizität und Vorleben.
Die konzeptionelle Grundlage meiner familien-analogen Arbeit mit Kindern beschreibt der systemisch-konstruktivistische Ansatz. Bei der individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen spielt deren jeweilige Herkunftsfamiliengeschichte eine entscheidende Rolle. Um lösungs- und ressourcenorientiert Entwicklungspotentiale zu nutzen, müssen die jeweils „mitgebrachten“ Familiendynamiken identifiziert und von der familien-analogen Dynamik der Lebensgemeinschaft differenziert werden können.
Daher ist für mich die Kooperation mit den leiblichen Eltern ein wesentlicher Faktor für die Gestaltung eines positiven Lebensverlaufes des Kindes bzw. Jugendlichen in meiner Lebensgemeinschaft.

Fachlich vernetzt bin ich mit meinem Kooperationspartner Nordlicht e.V. über die regelmäßige kollegiale Intervision mit den anderen Lebensgemeinschaften, fallspezifische Einzelcoachings mit entsprechenden Fachkräften, und die Nutzung von Fortbildungsangeboten. Zusätzlich reflektiere ich mein pädagogisches und persönliches Handeln regelmäßig in Einzelsupervision.

Kirsten Behnke, März 2012