Sozialtraining in der Schule (SKT)

Inhalte

Das Sozialtraining in der Schule (SKT) ist ein präventives Angebot für Schüler*innen mit herausforderndem Sozialverhalten. Spezifische Risikofaktoren für auffällige Verhaltensweisen werden gezielt angesprochen und bearbeitet. Anhand von strukturierten Rollenspielen werden alternative, prosoziale Verhaltensweisen vermittelt. Ebenfalls werden soziale Verhaltens-, Gruppen- bzw. Klassenregeln sowie ein regelhaftes Feedback im Training methodisch eingesetzt. Hinzu kommen Konzentrationsübungen, Trainingsrituale, kleinere Spiele sowie Warming-Ups, um die Aufmerksamkeit, die Konzentration und den Transfer des Gelernten in den Alltag für die Schüler*innen zu erleichtern und zu fördern. Jede Sitzung bietet drei nach Alter gestufte Vorschläge für das Einüben der jeweiligen Kompetenz.

 

Zielgruppe und Gruppengröße

Das Sozialtraining in der Schule (SKT) nach Petermann wurde für Schüler*innen der Klassenstufen Drei bis Sechs konzipiert. Das Training kann allerdings auch individuell für Erst- und Zweitklässler oder ältere Schüler*innen angepasst werden.

Es handelt sich um ein universelles Training, das dementsprechend alle Schüler*innen einer Klasse profitieren lässt. Es kann je nach Bedarf im gesamten Klassenverband oder in einer Gruppe (8-10 Schüler*innen) umgesetzt werden.

 

Ziele

  • Förderung der Entwicklung einer belastbaren sozial-emotionalen Lebenskompetenz
  • Aufbau von individuellen Ressourcen und sozialen Kompetenzen, wie z.B. die Gestaltung von Gleichaltrigenbeziehungen
  • Steigerung der schulischen Anpassungs- und Leistungsfähigkeit
  • Stärkung der Kooperationsbereitschaft durch Teamarbeit
  • Förderung der sozialen Wahrnehmung sowie der Selbstwahrnehmung
  • Sensibilisierung der eigenen Rolle in der Klasse
  • Emotionsregulation, Erkennen und Verstehen von Gefühlen bei sich und bei anderen
  • Steigerung der Empathie
  • Entwicklung flexibler Problemlösungsansätze
  • Kommunikation
  • Vorwegnahme der Konsequenzen von Handlungen und Erarbeitung von Handlungsalternativen

 

Ablauf und Umfang

  • Anfrage durch die Schule an Nordlicht e.V.
  • Vorgespräche mit Lehrern und Eltern
  • Für ein nachhaltiges Sozialtraining in der Schule ist eine Gesamtdauer für Schüler*innen à 20 Sitzungen (ca. ein Schulhalbjahr) wirksam. Dieses findet einmal wöchentlich à 90 Minuten im Gruppensetting statt.
  • Elternsitzungen (optional) zur Einführung der Ziele, der Materialien sowie der Methoden des Sozialtrainings
  • Bei Bedarf individuelle Einzelgespräche mit den Lehrkräften und Eltern
  • Abschluss- und Auswertungsgespräche mit den Eltern und Lehrkräften

 

Zugang

Schulen können bei Bedarf ein individuelles Angebot über das Gruppentraining bei Nordlicht e.V. einholen.

 

Ort

In den Räumlichkeiten der anfragenden Schule.

Ansprechpartner